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Malteser Ellwangen

Malteser leisten 14567 Stunden - Jahresversammlung

03.04.2019
Es gab zahlreiche Ehrungen und Berufungen bei der Jahresversammlung der Malteser im Dorfhaus in Rattstadt. (Foto: Josef Schneider)

Auf 14 567 Stunden im Ehrenamt hat Stadtbeauftragter Stephan Meßmer beim Jahresabschluss des Malteser Hilfsdienstes im Dorfhaus Rattstadt zurückgeblickt. Allein im sozialen Ehrenamt waren es im vergangenen Jahr 7157 Stunden. Auf die Bereitschaft Ellwangen entfielen 2500 Stunden, auf Stödtlen 800, auf Ellenberg 950, auf Pfahlheim 3100 und auf die Schulsanitäter 60 Stunden. Von den 1783 Mitgliedern, sind 274 aktiv.

Markus Thorwart, Leiter der Notfallvorsorge, erinnerte an die Sanitätsdienste unter anderem bei den Faschingsumzügen in Ellenberg und Pfahlheim oder bei der Vertriebenenwallfahrt auf dem Schönenberg. In Stödtlen und Ellenberg rücke bei Feuerwehreinsätzen immer eine Malteser-Gruppe mit aus, so Thorwart. Die Helfer-vor-Ort-Gruppe in Pfahlheim wurde 117-mal alarmiert.

Ausbildungsleiterin Angelika Fink ging auf 130 Erste-Hilfe-Kurse ein, 14 mehr als im Vorjahr. Von neun Ausbildern wurden 1765 Personen ausgebildet. Felix Maier skizzierte die Aktivitäten der Jugend, die Gruppe hat in Ellwangen elf, in Pfahlheim fünf Mitglieder.

Der ehrenamtliche Geschäftsführer Josef Egetenmeyr blickte auf den geplanten Umbau der Dienststelle und den exorbitanten Anstieg der Baukosten, und hofft auf eine Lösung im Lauf des Jahres. Sabine Scheiring informierte über das soziale Ehrenamt mit Krankenwoche, Besuchs- und Begleitdienst, Begegnungscafé und vielem mehr.

Meßmer freute sich über den Robert-Bosch-Kompetenzpreis, den Julian Groß aus Pfahlheim für sein herausragendes soziales Ehrenamt bei der Flüchtlingshilfe der Malteser gewonnen hat. Laut Meßmer ist es geplant, in Stödtlen beziehungsweise Ellenberg eine Helfer-vor-Ort-Gruppe unter Felix Maier einzurichten.

Ehrungen und Ernennungen

Laut Diözesangeschäftsführer Klaus Weber hat Ellwangen den größten Pflegedienst der Malteser bundesweit. Bürgermeister Volker Grab war beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement. Sozialdezernent Josef Rettenmaier würdigte die Menschlichkeit. Die Ortsvereinsvorsitzende des Roten Kreuzes, Petra Apelt, lobte die Malteser und die Krankenwoche: „Ihr tut wirklich viel Gutes.“

Geehrt wurden für 25-jährige passive Mitgliedschaft Stefanie Abele, Adelbert Stegmaier und Andrea Grimmeisen, für 40 Jahre Hermann Schuch. Von den aktiven Mitgliedern wurden geehrt: Martina Neudert für zehn Jahre, Michael Metzner, Monika Scherrle, Nadine Mayer (jeweils 15 Jahre), Robert Briel, Dietmar Schwab (jeweils 40 Jahre) sowie Karl Baumann für 50 Jahre. Eine Dankurkunde erhielten: Inge Eisemann, Josef Sünder, Angelika Matz, Felix Maier, Matthias Michel und Steffen Polczyk.

Zum Stadtjugendsprecher wurde Felix Junker ernannt, zu seinen Stellvertretern Alina Brandner und David Stengel. Zugführer sind Dominik Vetter und Steffen Polczyk. Zum stellvertretenden Ortsgruppenleiter wurde Christian Weber ernannt. Ines Frosch, David Stengel und Manuel Czapka sind Einsatzsanitäter, Sabine Schönwandt Leiterin der Besuchshunde.

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