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Malteser Ellwangen

Malteser halfen den Comboni Missionaren

06.02.2021

Sechs ehrenamtliche Helfer des MHD haben die Patres gepflegt – Haus ist jetzt wieder coronafrei

 

Ellwangen. „Weil Nähe zählt“. So lautet der Leitspruch des Malteser Hilfsdienstes weltweit. Auch in Ellwangen fühlt man sich zur Hilfe verpflichtet. Und so war es selbstverständlich, dass Mitglieder der Hilfsorganisation aus Ellwangen den Comboni-Missionaren zu Hilfe eilten, als dort das Corona-Virus wütete und mehrere Patres gestorben sind. Das Combonihaus stand bereits zehn Tage unter Quarantäne.

 

Nachdem sieben der acht Pflegekräfte im Ellwanger Missionshaus positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, trat Thomas Steidle vom Ellwanger Ordnungsamt mit der Bitte an die Malteser heran, zu helfen, wo es möglich war. Sowohl Stephan Messmer (Stadtbeauftragter) als auch sein Stellvertreter Nico Baumann leiteten ohne viel Bürokratie die entsprechenden Maßnahmen in die Wege. Nach mehreren Telefonaten mit der Leiterin des Missionshauses, Angelika Mangold sowie der Ärztin Lioba Brauchle wurde ein Plan ausgearbeitet, mit dem das Haus bereits ab 2. Januar Unterstützung durch den Malteser Hilfsdienst fand.

 

Mit insgesamt sechs Helfern wurden rund um die Uhr sechs Missionare betreut und gesund gepflegt sowie bei deren Alltagsarbeit helfend unterstützt. Dies geschah im Schichtbetrieb. Des Weiteren wurden weitere erleichternde Arbeiten übernommen, so dass die Erkrankten bald genesen konnten.

 

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