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Malteser Ellwangen

Zwölf neue Rettungssanitäter sind schnell vor Ort

„Weil Nähe zählt“ und weil Nähe wichtig ist. Diesen Gedanken haben sich zwölf Helferinnen und Helfer zu Herzen genommen und den Kurs zum Rettungssanitäter beim Malteser Hilfsdienst, Gliederung Ellwangen, belegt.

22.12.2021
Die neuen Rettungssanitäter des Malteser Hilfsdienstes, Gliederung Ellwangen. Hinten von links: Nadine Uhrle, Ines Frosch, Dominik Vetter und Jan Junker. Mitte von links: Tobias Stieglitz, Manuel Czapka, Franziska Meier, Lea Egetenmeyr und Christian Weber. Vorne von links: Lars Wessinger (Leiter Malteser Bildungszentrum Baden- Württemberg), Matthias Michel, Nico Baumann, Kevin Reichert und Christoph Walter (Dozent Malteser Bildungszentrum Baden-Württemberg). (Foto: Hariolf Fink)

Die Malteser bilden in 6240 Stunden zwölf neue Rettungssanitäter aus und erhöhen damit die Schlagkraft im ländlichen Raum

 

„Weil Nähe zählt“ und weil Nähe wichtig ist. Diesen Gedanken haben sich zwölf Helferinnen und Helfer zu Herzen genommen und den Kurs zum Rettungssanitäter beim Malteser Hilfsdienst, Gliederung Ellwangen, belegt. Und alle haben sie die Prüfung, die hohe Anforderungen an jeden Einzelnen gestellt hat, beim Abschlusskurs bestanden.

 

Bis dahin jedoch war es ein weiter Weg, der gegangen werden musste. Insgesamt waren es 520 Stunden, die jeder Einzelne für das Erlangen des Rettungssanitäters aufbringen musste und das in seiner Freizeit und an Wochenenden. Der erste Kurs begann bereits im Oktober 2020 mit 160 Stunden und dem Erlernen der Grundkenntnisse. Dazu gehört die adäquate notfallmedizinische Versorgung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernten dabei den menschlichen Körper von A bis Z kennen und wurden mit verschiedenen Krankheitsbildern konfrontiert. Die nächsten 160 Stunden waren Praktikumszeit, diese wurden in den Rettungswachen der Malteser in Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd und Obersontheim absolviert. Es folgten weitere 80 Stunden in einer Klinik. Dabei haben die Teilnehmer das in der Theorie Erlernte zum Beispiel bei Notfallbehandlungen vor Ort erlebt. In der Klinik, einschließlich dem OP, konnte man unteranderem die Einblicke in den menschlichen Körper bei der Teilnahme an Operationen vertiefen. Des Weiteren wurde eine Pflegestation und eine Intensivstation besucht in denen man mit in den täglichen Ablauf eingebunden war. Die Ausbildung endete mit weiteren 120 Stunden beim Abschlusslehrgang samt Prüfung am Samstag, 18. Dezember, bei dem man mit praktischen und theoretischen Fragen auf Herz und Nieren geprüft wurde und das bisher Erlernte noch einmal Revue passieren ließ.

 

Der Rettungssanitäter umfasst ein komplettes Berufsbild, dass man nach bestandener Prüfung entweder ehrenamtlich oder hauptamtlich ausüben kann. Der Rettungssanitäter kommt auf dem Rettungswagen als Fahrer, von der Rangordnung direkt nach dem Notfallsanitäter beziehungsweise nach dem Notarzt.

 

Der Malteser Hilfsdienst, Gliederung Ellwangen, ist stolz, auf zwölf neue Rettungssanitäter/innen. Sie kommen von den Helfer-Vor-Ort-Gruppen in Pfahlheim, Ellenberg, Stödtlen und Unterschneidheim und gewährleisten durch ihre fundierte Ausbildung in den Gemeinden eine noch schnellere und schlagkräftigere Hilfe.

 

(Ipf- und Jagstzeitung, 20.12.2021)

 

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